Philip Bernhard

Allgemeine Daten und Informationen zur Person

Geburtstag:     07.07.1973

Spitzname:      Phil

Geburtsort:     Bielefeld

Wohnort:        Hohwacht (Ostsee)

Studium:         Diplom – Trainer

Hobbys:           Beachvolleyball, Behindertensport

Familie:           verheiratet mit 2 wunderbaren Töchtern

Wie bist Du zu diesem Sport gekommen?

Das Schützenfest meines Heimatvereines, SpvG Heepen (Bielefeld) hat mich im Alter von 12 Jahren zum Sport gebracht!

Welche Sportarten hast du noch aktiv betrieben bzw. betreibst du noch??

Beachvolleyball, Radfahren, kleine Tochter tragen, große Tochter bespaßen, Wandern, Schwimmen

Welcher Moment war bisher dein persönliches Highlight in deinem Sportlerleben?

Das erreichen des Finales zur EM in Winterthur von Hans-Jörg Meyer, den ich damals betreuten durfte. Nach einem durchwachsenen Start und einer recht „individuellen Ansage“ konnte er mit unglaublichen 296 Ringen in den letzten 30 Schuss den 8. Platz erringen.  Damit schaffte er die Qualifikation zu den Sommerspielen in Peking und den 2. Platz für die Mannschaft! Ein toller Moment, als die letzte 10 fiel.

Welche sportlichen Erfolge konntest du bereits erzielen? Und vor allem: Wo soll es für dich noch hingehen? Wovon träumst du?

Ich war schon einmal Kreismeister in Peine mit der FP gegen Hans-Jörg und Andy! (Auch wenn beide behaupten, das ging nicht mit rechten Dingen zu). Ansonsten bin ich als Trainer der glücklichste Mensch, wenn andere da vorne ihre Leistung abrufen können, wofür auch immer das reicht.

Mein größter Traum wäre natürlich, mit meinem Team einmal in der Mitte der Siegerehrungstreppe stehen zu dürfen!

Was ist das Faszinierende an deinem Sport und warum sollte jeder ihn zumindest einmal ausprobiert haben?

Die Faszination mit Menschen umzugehen, die sich selber steuern und kennenlernen müssen, macht diese Arbeit so faszinierend und immer anders. Menschen sind nie gleich und ihnen dabei zu helfen, den richtigen Weg für sich zu finden, ist unglaublich spannend und vielfältig. Das Rätsel, wie kriegt er sich selbst hin, mit ihm oder ihr zu lösen ist das, was mich so sehr am Trainerjob fasziniert. Tja und ich denke, jeder Mensch hat ein Interesse daran sich selber zu erforschen und zu erfahren, zu was er in der Lage ist. Neugierig sind alle, und der Schießport bietet diese Möglichkeit auf eine einfache aber sehr faszinierende Art und Weise vom ersten Mal an.

Hast du ein bestimmtes Motto, nach welchem du lebst?

Wer Vertrauen schenkt wird oft enttäuscht, wer keines gibt findet nie wahre Freunde! Von einem der wusste, was er sagte!

Du bist ein Teil dieses Teams. Was bedeutet das für dich?

Es ist eine Ehre mit so einem Team arbeiten zu können, denn hier zählt das Wir und nicht der unbedingte Sieg! In diesem Team sind Menschen, die sich alle gegenseitig vertrauen und füreinander einstehen, in der Niederlage genauso wie im Erfolg, das macht es so großartig!

Was erhoffst du dir von deinem Einsatz?

Den Sportlern helfen zu können die richtigen Entscheidungen für sich an der Linie zu treffen. Wie auch immer mir das gelingt!

Was ist Bundesligaschießen für dich?

Eine große Chance, Sportlern den wirklichen Sinn beim Schießsport zu vermitteln. Es geht nicht darum immer eine 10 zu schießen, sondern sich selbst in die Lage zu versetzen, immer wieder seinen Handlungsplan für einen Schuss abspulen zu lassen, ganz gleich, was um einen rum passiert und was für wilde Gedanken einem durch den Kopf rieseln! Die Bandbreite an unterschiedlichen Situationen ist nirgendwo auf der Welt derartig komplex wie hier in der Liga. Wer das kann, ist sehr gut gerüstet für alles andere!

Welche Erfahrungen hast du bereits mit der Liga gemacht?

Ich kenne die Bundesliga seit Ihrem Beginn 1998, versuchte mich mit Eutin in die Obere Liga zu qualifizieren, war dann Helfer in Haltern und lernte dort, wie wichtig Gemeinschaft ist und fand dann diesen tollen Verein SBB über eine kurze Station in Braunschweig, mit denen ich die erste Medaille (Bronze 2001/2002) gewann, aber leider kein echtes Team.

Ansonsten sieht man mich auch oft als Moderator bei verschiedenen Wettkämpfen der Gewehr-Nordliga und im Finale, wenn ich nicht grad meine Helden betreue.

Was ist dir besonders in diesem Team wichtig?

Die Gemeinschaft und das Vertrauen untereinander und das nicht nur innerhalb des Sportlerkreises, sondern eben auch im gesamten Verein. Es ist unsere Stärke, dass wir gemeinsam und geschlossen stehen, wofür wir auch von vielen beneidet werden.

Welche Rolle hat der Sport für dich in deinem Leben?

Nach meiner Familie ist dieser Sport und alles was damit zusammenhängt eindeutig mein Leben und ich werde diese Familie der Schützen nie aufgeben. Insofern ist es das Beste in meinem Leben, dass ich auch beruflich als Trainer des NSSV damit verbunden bin. Auch wenn ich damit sicher nie reich werde, so ist es doch ein unbezahlbares Glück!

Hier hast du Platz für alles Vergessene was Du aber gerne noch sagen willst!

Ob wir den Titel gewinnen oder nicht, ist nicht so wichtig, denn für mich ist diese Mannschaft immer der Meister der Herzen!

Vielen Dank, daß wir Dich besser kennen lernen durften. Wir wünschen Dir alles Gute und immer die richtigen Worte hinter der Linie!